Erfahrungsberichte - die ersten Wochen

Wunderbare Ankunft

Ankunft in den USA

Höhen und Tiefen

Freunde finden

Zweite Ankunft  

Einfacher als gedacht

Heimweh

Was man in New York sehen kann

Also ich fühl mich wohl

London hier bin ich

Heimweh in den USA

Verwirrungen

So viel zu erzählen

Auf Regen folgt Sonnenschein

Londooon

 

Wunderbare Ankunft

von Juliane, AnF Au Pair 2008

"Liebe Frau Strauß, liebe Livia,
ich bin gut angekommen und wurde ganz herzlich von meiner Gastfamilie in Empfang genommen. Alle vier waren gekommen und Marlise hat mir einen kleinen Strauß Blumen überreicht, die ihren Platz auf meinem Schreibtisch gefunden haben. Mein Zimmer ist groß und geräumig, ein wenig "neutral" vielleicht, aber das liegt ja an mir das zu ändern. Ich habe auch die Erlaubnis bekommen Bilder und Poster aufzuhängen und so habe ich die "Wohlfühltankstelle" vom Workshop gleich über meinem Schreibtisch platziert. Die Idee mit der Bettwäsche war übrigens sehr gut, ich habe mich am Abend in mein Bett gekuschelt und kam mir in meiner altbekannten Bettwäsche gleich ein wenig heimischer vor. Ansonsten habe ich den Abschiedsschmerz gut überstanden, sieht man mal von einigen wenigen Wehmütigen Gedanken vorm Einschlafen ab.
Ich freue mich wirklich hier zu sein und bin gespannt, was die nächsten Tage bringen werden. Seien Sie herzlich gegrüßt von Ihrer Juliane"

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Ankunft in der USA

von Patricia, AnF Au Pair 2006

Hallo ihr Lieben,
ich bin seit 10 Tagen in der USA. Der Worksop in NY war zwar interessant, aber auch ganz schoen lang. Mein Englisch ist nicht so gut, aber trotzdem hatte ich keine Probleme etwas zu verstehen, da die Komilitoren sehr ruecksichtsvoll sind, d.h. sie geben sich sehr viel muehe das auch jeder etwas versteht und wiederholen es mehrmals und sprechen extra deutlich und langsam. Auch hatte ich keine Probleme damit mich an die Sprache zu gewoehnen, da ich zu Hause schon im voraus englische Nachrichten oder Shows gesehen habe und das hat mir geholfen.
Heimweh hatte ich bis jetzt noch nicht. Zwar denke ich an meine Familie und meinen Freund zu Hause, aber das ist kein richtiges Heimweh.
Meine Gastfmutter hat mich mit einem Blumenstrauss am Bahnhof abgehollt. Zwar hatte ich an dem Tag auch Geburtstag, aber den hatten sie vergessen. Das war aber nicht so schlimm da wir den am naechsten Tag nachgefeiert haben. Die Kinder waren anfangs sehr scheu, aber nach ca. einer Stunde kamen sie rauf in mein Zimmer und haben meine Wand ueber dem Bett mit ihren Fotos und selbstgemachten Bildern behaengt. Das war wirklich suess, so hab ich mich gleich wie zu Hause gefuehlt.
Meine Gasteltern sind sehr nett und sie lassen mir jegliche Freiraeume.
Sie haben mir gleich als erstes gesagt das ich nun ein Teil ihrer Familie bin und geben mir auch das Gefuehl dafuer. Ich fuehle mich hier wirklich wohl. Ich bereue nicht das ich als Au-pair in die USA gegangen bin, obwohl der Abschied am Flughafen mit meiner Familie wirklich hart war.
Ich freue mich auf die Zeit die noch kommt und ich hoffe das es euch genauso ergeht, wenn ihr euer AU-pair Jahr antritt.
Viele Gruesse sendet euch Patricia aus Pennsylvania.

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Höhen und Tiefen

von Cosima, AnF Au Pair 2007 

"nun schaffe ich es endlich mal eine Email zu schreiben. Wie soll ich nur anfangen? Es ist alles nicht so leicht wie ich anfangs dachte.... Aber ich moechte von vorne beginnen.

Die letzten Tage vor dem Abflug waren schoen. Ich habe alles zuhause noch einmal sehr bewusst erlebt. Habe versucht alles nocheinmal ganz eindrücklich warzunehmen. Und ganz langsam ka dann die Aufregung ins Spiel. Am letzten Abend waren 2 Freundinnen da und wir haben gemeinsam gekocht und erzählt. und Auch die ersten Abschiedstränen sind gekullert, da mir da das erste mal richitg bewusst wurde, wa sich tue und wie sehr ich doch alles und alle vermissen werde.

Dann der Samstag war sehr stressig. Die 3 jüngsten Geschwister und 2 Freundinnen plus Mama und Papa begleiteten mich zum Flughafen nach Frankfurt. Wir waren dann so früh da das alle noch vor dem Abschied was essen wollten. Die Zeit verging wie im Flug und und dann war es schon Zeit sich endgültig zu verabschieden. Ich habe viel geweint. Es war sehr hart. einfach zu gehen, wenn einen so viele Augen erwartungsvoll und traurig anschauen. Ich war sehr spät dran und dann wurde ich während den Sicherheitscheks auch noch ausgerufen. Alles war sehr stressig und iegentlich nicht angenehm für einen so wichtigen Moment. Und ruckzuck sass ich allein im Flieger und habe immernoch geweint. Erst mit Musik in den horen konnte ich mich beruhigen und dann beim Flug über England wurde es langsam spannend. Ich begann mich zu freuen auf das, was mich da erwartet und was ich mir ganz für mich ausgesucht hatte. Und schon landete der Flieger und ich war wirklich auf englischem Boden.

Mit Koffer und allem klappte dann alles super und dann wurde ich schon von meinem Gastvater Steve und Nicolas empfangen. Alles ganz unkompliziert. Meine ängste das man sich nicht finden würde waren also total unbegründet. Und dann saß ich schon im Auto und erlebte zum ersten den britischen Linksverkehr. Die erste Unterhaltung war toll. ich habe mich gleich wohlgefühlt und Nicolas war sehr neugierig und hat mich sehr viel gefragt. Auch Steve war interessiert. Dann die Ankunft im Haus und das Kennenlernen von Dragana und Natasha. Alles ging so schnell....

Jetzt nach 5 Tagen Aufenthalt hier...es ist schwer alle Empfindungen in Worte zu fassen. Ich habe zwar im Workshop erfahren, was alles auf einen zukommen kann, aber das alles dann doch so schlag auf schlag kommt, hätte ich nicht erwartet. Hier ist an sich nichts schlimm, ich komme gut klar mit der Familie, den Kindern und mit den Eltern. Aber meine Erwartungen waren denke ich sehr hoch gegenüber allem und somit wurde ich teilweise enttäuscht. Hinzukam anfänglichs körperliches Unwohlsein, das neue Essen, ungewohnte Umgebung. Ich war sehr froh im Bett zu liegen am ersten Abend.

Ja - die letzten Tage waren nicht einfach. Im Gegenteil, ich bin stark an meine Grenzen gestoßen und habe viel gezweifelt, an dem was ich tue.Beim jeden Wort das ich sprach kamen mir die Tränen und meine Stimme wurde wackelig. Ich war schüchtern und unsicher bei allem wa sich tat. Ich habe abends sehr viel für mich geweint. Starkes Heimweh überkam mich den Tag über in heftigen Schüben.

Ich konnte dennoch mit Dragana offen über alles reden. Oder kann es besser gesagt jetzt. Sie hat das alles denke ich auch gespürt. Ich habe nicht gelacht. Bin bei heissen Temperaturen draussen weiterhin mit dickem Pulli rumgelaufen, habe zu allem nur ja gesagt und bin nur wenig aus mir rausgekommen.

Nun nach 5 eindrucksvollen, schweren aber auch schönen Tagen überblicke ich alles schon ein wenig anders. Sonntag war sehr ruhig. Ich nutzte die Chance noch nicht arbeiten zu müssen, um die Familie und die Kinder kennenzulernen. Doch ich merkte schnell das mich das nicht glücklich machte. Ich sendete Hilferufe per mail nach hause und wollte das mich jmd. anruft um über alles zu reden. und mal alles loswerden zu können.

Dann der Montag war ganz anders. Mir war nicht klar, da sich die 2 Tage Freizeit hatte um mich einzugewöhnen. Und so kam am Montag eine Freundin von meiner Vorgängerin, um mich sozusagen aus allem rauszuholen. Sie zeigte mir Wimbledon und entführte mich kurzerhand für den ganzen Tag nach London. Es war sehr schön und ich war dabb tatsächlich mit 3 wildfremden menschen in London unterwegs. Habe viel gesehen. Als ich heimkam war das schon ein bissche wie heimkommen... und dann erhielt ich die nachricht, das meine freundin rebekka und meine mama angerufen hatten und ich war überglücklich. wusste aber auch das der abend somit in tränen enden würde. das tat er dann auch, aber es tat gut. sehr gut. sie stützetn mich mit worten und ich konnte glücklich und entspannt einschlafen.

der dienstag war dann mein erster arbeitstag. viele umstände erschweren hier gerade meine situation als neues au pair. natasha ist krank und dragana ist gestern nach chile geflogen bis sonntag. anfangs überforderte mich dieser gedanke alleine zu sein...

dienstag war schlimm... irgendwie ging alles schlimm und ich war beim absoluten tiefpunkt... und abends konnte ich nicht mehr und alles ist vor dragana rausgeplatzt. ich habe dann lange mit meiner mama gesprochen und auch das hat mir wieder sehr geholfen.

und mittwoch dann war super. Ich war wie ausgewchselt. Simone hat mich abgeholt und wir haben für mich eine englische simkarte gekauft. danach war ich bei ihr im haus und wir verstehen uns einfach super. ich war richtig glücklich. und dann habe ich gekocht und bin meinen pflichten bis abends nachgegangen und lag abends wieder sehr glücklich im bett.

ja - im grossen und ganzen habeich also die letzten tage ein starkes auf und ab erlebt. Ich bin an meine grenzen gestoßen und habe viel gezweifelt. doch ich denke ich habe gekämpft und werde es auch weiterhin tun. ich habe den ersten berg erklommen und kann nun ins tal schauen und sehe wie schön doch eigentlich alles ist. es ist gut nochmal die unterlagen zu heimweh und kulturschock zu lesen. auch wenn cih sie zuhause oft gelesen hatte ist es in der aktuellen situation nocheinmal was anders und man versteht leichter was gerade mit einem los ist!

so - das war der erste bericht über mein befinden udn meine erfahrungen bisher hier in england. Ich spüre ganz instinktiv das mich diese 8 monate vor eine grosse herausforderug stellen, aber diese brauche ich... und ich werde sie annehmen!! Ich weiss nun auch, das es sehr wichtig ist, gleich in den ersten Tagen auch rauszukommen und etwas anders zu sehen. für mich war es wie ein durchatmen und ich habe schnell gespürt das ich dieses leben hier mag und die gelegenheit nutze mich hier inezufinden und auch ein wenig den englischen lebenstil anzuehmen. mich etwas zu verändern und doch die alte zu bleiben. auf jedenfall werde ich reifen und erfahrungen machen, die ich in dem schutzraum "zuhause" wohl nie hätte machen können. das alles zu realisieren ist toll. ein schönes gefühl.

alles braucht zeit und das habe ich in meinem leben noch nie so stark verstanden wie jetzt. und es braucht vor allem geduld mit dich selbst und mut und ausdauer.
Ich freue mich sehr, das ich das Gefühl habe Ihnen das alles hemmungslos erzählen zu können, Sie werden es kennen. mir ist sehr wichtig, das sie wssen wie es mir geht.

Ja - soweit von meiner Seite. Abgesehen von allem, mittlerweile sitze ich im rock und top am Schreibtisch und sehe durchs Fenster die Sonne scheinen. hier ist es momentan sehr sommerlich und heiß! und endlich ist der Sommer auch in mir angekommen!

Danke für alles!

Ich freue mich hier zu sein und diese Entscheidung getroffen zu haben. und ich kann nur wiederholen, das der Workshop mir viel Sicherheit gibt mit dem Umgang mit dem Kindern und dem Heimweh /Kulturschock!

So verb´leibe ich mit sonnigen Grüßen aus dem schönen Wimbledon, Ihre Cosima

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Freunde finden

von Maximilian, AnF Au Pair 2008 in England

Es ist alles gut gegangen. Jedoch denke ich, dass es wirkilich ein wenig Zeit brauch, bis ich richtig im Alltag drin bin. Es ist momentan halt nur etwas schwer, ohne Freunde aus der Heimat klar zu kommen. Deswegen kann ich es nicht abwarten, neue Au Pairs aus meiner Umgebung kennen zu lernen. Ich denke mit neuen Bekanntschaften, die nachvollziehen koennen, was ich im Moment durchmache, wird es mir schon viel leichter fallen, mich hier einzuleben.
Ich moechte mich an dieser Stelle fuer die Hilfe von eurer Agentur bedanken. Fuer mich ist ein grosser Traum in erfuellung gegangen!

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Zweite Ankunft

von Nico, AnF Au Pair 2009 in Spanien

Bin also gestern umgezogen! Der Abschied ist mir nur von Paula wirklich schwer gefallen...Sie hat, als ich mich verabschieden wollte, mein Gesicht in beide Haende genommen und gesagt, dass ich doch ihr gehoere....:-) Sehr suess gewesen!
Bin dann mit den beiden Koffern, nem Rucksack und ner Tasche zur Bushaltestelle gewatschelt...grazioes wie ein Elfchen....sah bestimmt sehr toll aus! Ich war dann auch sehr froh, dass de Busfahrer trotz des vielen Gepaecks angehalten hat und mich mitgenommen hat! :-)
Hier angekommen, haben mich Alicia (die Mutter ), Jaume ( 8 Jahre) und Carlotta ( 6 Jahre) sehr herzlich empfangen und wir sind "nach Hause" gefahren!
Das Haus, oder besser gesagt, die Wohnung ist etwas anders als die letzte....Man kann sich hier verlaufen! :-) Ich habe ein wirklich schoenes Zimmer, mein eigenes Badezimmer mit Dusche, Badewanne etc.... Alicia hat sich 3 mal entschuldigt, dass noch kein Fernseher in meinem Zimmer steht, da de Mensch, der da irgendwas installieren soll, noch nicht da war!
Die Familie ist erst vor ein paar Monaten stueckweise hierher gezogen und so siehts auch aus! Ueberall liegen Klamotten, Umzugskisten etc...so etwas ist mir ja aber sehr viel liebr, als ne Museumseinrichtung! Ich fuehle mich hier sehr wohl, und auch viel heimischer als in der letzten Familie!

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Einfacher als gedacht

von Lisa, AnF Au Pair 2008 in Dänemark

Ich kann überraschenderweise sagen, dass es mir hier in Kopenhagen pudelwohl ergeht. Selbst der Abschied fiel mir nicht allzu schwer. Lag vielleicht auch daran, dass mein Papa mich mit Auto herfahren konnte, für mich alles schon bekannt war, ich soviel einpacken konnte, wie ich wollte, und mein Papa dann sogar noch mein neues Zuhause und meine neue Familie beim Abendbrot kennenlernen konnte. Am 4. hat sich meine Gastmama dann extra frei genommen, so konnte ich gleich perfekt in alles eingeführt werden. Nur mit der Sprachschule gab es ein paar Probleme, die sich aber mittlerweile gelöst haben und ich mich morgen darum kümmern kann. Leider habe ich auch noch keien Namenslisten von anderen Au Pairs bekommen, soll aber wohl mittlerweile schon auf dem Weg sein.
Im Gegensatz zu der zweiten Wochen, verlief meine erste Woche recht schleppend und langsam. Am Donnerstag haben wir ein paar Behördengänge erledigt und noch Regale für mein Zimmer besorgt, so dass es noch gemütlicher ist. Fühl mich sehr wohl darin. Am Freitag war ich dann zum ersten mal allein im Haus, das war schon ein wenig seltsam und schon hab ich mich sehr einsam gefühlt. Hab aber gleich zum Telefon gegriffen und mit meiner Mama telefoniert, die mir wieder gute Laune bereitet hat. An meinem ersten Wochenende wurde mir dann erstmal ein wenig Kultur gezeigt, gegen den Willen des Jungen. Ist anfangs auch recht schwer gewesen eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Seine Eltern sind frisch getrennt und jetzt kommt mal wieder ein neues Au Pair. Mittlerweile ist aber alles in Ordung. Natürlich ist er sehr verwöhnt und möchte seine Grenzen testen, aber mit der Zeit schafft man dann schon ihm nicht mehr alles zu erlauben und konsequenter durchzugreifen. Er ist ja auch schon 9. Ansonsten habe ich ein paar kleine Sachen im Haushalt zu tun, aber alles machbar. In der Familie läuft also alles sehr harmonisch ab. Die Mama behandelt mich wie ihre eigene Tochter und das Heimweh oder die Tränen haben ich noch kein einziges Mal überkommen. Ich habe sogar schon Besuch von einer Freundin aus Potsdam bekommen und am Wochenende habe ich mich mit zweien getroffen, die ich über ein deutsch-dänisches Forum kennengelernt habe, die nun auch in Kopenhagen leben. Im Oktober habe ich dann auch das Haus 1 Woche für mich allein, wo ich eine Freundin hierher einladen darf!!! Besser könnte es eigentlich nicht laufen, so ist mein Gefühl zumindest. Jetzt fehlt nur noch endlich mal in die Sprachschule zu kommen, obwohl die Verständigung nicht allzu große Probleme bereitet. Mit Englisch klappt es ja immer und am Abendbrotstisch wird mir fleißig dänisch beigebracht.
So, das war es dann von mir. Ich sende liebe Grüße aus Kopenhagen nach Berlin.

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Heimweh

Tina-Rika, AnF Au Pair 2009 in England

"Hallo da draussen,
jetzt bin ich also endlich in England angekommen. Die Koffer sind ausgepackt, die Gastgeschenke verteilt und ich habe das Gefühl, dass ich schon jetzt alle englischen Vokabeln aufgebraucht hab. Das war zum Teil wirklich ein albtraumhaftes Gestottert =( ... wär ich nicht schon vor Aufregung gestorben, vor Scham wär ich's sicher. Naja, jetzt bin ich erstmal bis zum Dinner auf meinem Zimmer und komm ein bißl runter. Is doch ziemlich anstrengend irgendwie, hätt ich nicht gedacht. Der Kloß vom Adieusagen am Flughafen hat sich immer noch nicht aufgelöst, das machts nicht unbedingt leichter. Ich habs mir echt nicht so schwer vorgestellt. Ich versuch mich abzulenken, mit auspacken, Zimmer gemütlich machen (hab mir Fotos von meiner family mitgenommen) und das große Poster, was ich zum Abschied bekommen hab, hängt auch schon am Schrank. Das Zimmer (mein Zimmer, klingt komisch, is ja eigentlich gar nicht meins) is ganz nett, wenn auch ein bißl klein, weil unterm Dach und überall sind Schrägen. Da passen nicht viele Möbel rein. Der Kleiderschrank is direkt in die Wand eingebaut, nen normaler hätt hier nie gepasst. An der Tür, die in mein kleines Bad führt hab ich mir schon dreimal den Kopf gestoßen. Ganz cool ist aber das Bett, steht direkt unterm Fenster und ist hammergemütlich. Ich bin gespannt auf den Blick, jetzt ist es ja schon dunkel. Gut ich mach dann auch mal Schluss, will meine Mutti noch anrufen. Eure Tini"

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Was man in New York sehen kann ?

von Nicole, AnF Au Pair 2006

Also ich hatte vor meiner Vermittlung bzw.Abreise auch sooo viele Fragen...Was man in NY sehen kann?
Das ist einfach unglaublich dort...nehmt alles mit was euch ueber den Weg kommt oder angeboten wird von der Organisation.Auch wenn die Zeitverschiebung ein Haufen Energie kostet...macht so viel ihr nur koennt da.Ich war auf dem Empire State Building,kostet ca.16$ und man kann glaube ich fuer 45Minuten dort sein.Dort ist aber extrem strenge Kontrolle wie auf dem Flughafen...

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Also ich fühl mich wohl

von Nico, AnF - Au Pair 2009 in Spanien

So, nachdem ich ja nun gestern schweren Herzens ins Flugzeug gestiegen bin, sitz ich nu hier in Son Ferrer. Was heisst, ich glaube, ich bin gerade in Malaguf...auch egal, alle Wege fuehren ja bekanntlich so und so nach Rom! :-)

Also, ich wurde hier gestern sehr herzlich empfangen, ich glaube, es war typisch spanisch, sehr laut und durcheinander, und gleichzeitig sehr herzlich! Da Jose, der Vater, kein Wort deutsch oder englisch spircht, kommunizieren wir zwei nur per Annicken und Grinsen! Ein sehr sympathischer Kerl...:-) Ich konnte ihm also niht mal gut vorwarnen, dass mein Koffer, den er sich locker flockig ueber die Schulter werfen wollte, 34 Kilo wiegt! Naja, er hats trotzdem gemerkt! :-)

Die Hosen hat hier definitiv Mayte, die Mutter, an! Sie redet teilweise spanisch mit mir, bis ich ihr sage, dass ich kein Wort verstanden habe und dann landen wir immer beim Englisch, was nicht so ihre Staerke ist! Sie hat also gestern abend, auf dem Weg vom Flughafen zum Haus, versucht, mir die wichtigsten Dinge zu erzaehlen! War eine sehr geschmeidige Sache, da sie "unseren Pa" in Englischkenntnissen nicht uebertreffen wuerde und gleichzeitig das Radio auf hoechster Lautstaerke lief und sowohl Jose, als auch Paula und Dani, die mit zum Flughafen gekommen sind, laut mitgroelten! :-) War eine gute Sache und fuer mich ne harte Nuss, aber sehr lustig!

Wer aufpasst, ist klar im Vorteil: :-) Ja, Dani war also gestern dabei....:-) Gut, ich hab mich ne Weile gefragt, wer das ist. Ich hoffe und denke, ich habe Mayte richtig verstanden, als sie mir dann die Familienverhaeltnisse erklaert hat! Also, Jose hat schon zwei Kinder aus einer vorherigen Beziehung, Dani und Iban oder Ibar, ich weiss es noch nicht so genau! :-) Salva ist aus Maytes frueherer Ehe, und Paula ist von den beiden!

Interessant ist dabei eigentlich nur, dass ich also heute den ganzen Tag mit 4 Kindern statt mit 2 alleine war! :-) Und die drei jungs habens in sich....:-) Also, langweilig war mir nicht wirklich!

Waere alles nicht so das Problem gewesen, aber da Jose und Mayte morgens um 5 Uhr aus dem Haus gehen, haben sie mir gestern so gut wie nichts mehr sagen oder erklaeren koennen! Sie wollten so frueh es ging ins Bett, was ich ja auch verstehen kann. Ja und da ich erst um kurz vor 22 Uhr bei denen war......Hab dann halt heute erst mal alles so gemacht, wie ich mir das gedacht hab, selbst ist die Frau schliesslich! Ich hoffe, ich bekomme heute noch einen kleinen Einblick in Sache Erziehung, Regeln etc.....

Mayte und Jose waren zwar um halb drei jetzt wieder da, machen aber jetzt n Mittagsschlaf! Aber ich hab dann fast immer ab halb drei frei! Juchu! :-)

Dani und Iban bleiben, glaube ich, noch waehrend der Ferien, also bis zum 15.9.! Ab dem 15.9. geht Salva auch wieder zur Schule, so dass ich groesstenteils mit Paula alleine bin! Die koennt ich echt nur knutschen! Die ist so suessssssss!  

Hab heute mit ihr schon ganz viele Ketten gebastelt und Bilder gemalt!

Wettertechnisch ist das hier absolut mein Ding! Hier haengt ein thermometer, das 32 Grad anzeigt, also genau richtig!

Achja, mein Zimmer ist voellig ausreichend,sehr klein, aber n Bett und n Schrank passt rein, also alles, was man braucht! So, wie ich die Familie bisher einschaetzen kann, ist sie sehr chaotisch! Alle vier Kinder schlafen in einem Zimmer, das auch nicht viel groesser ist als meins! :-) Ich brauche mir also keine Sorgen mache, dass meine Buegelkenntnisse nicht ausreichen! Ich kann mir nicht vorstellen, dass die ueberhaupt was buegeln...:-)

Also, ich fuehl mich wohl! Wie gehts euch?????

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London, hier bin ich

Steffi, AnF Au Pair 2007 in England

"Londoooon ! Hier bin ich. Ich hab's geschafft. Nachdem mein Flug drei (!) Stunden Verspätung hatte -was dazuführte, dass Liz mich nicht mehr abholen konnte, weil Sie um 1.00pm ein Meeting hatte- hab ich mir erfolgreich und ganz alleine ein Taxi besorgt -ja hier steht man auch für Taxis an- und hab's geschafft ihm die korrekte Adresse zu nennen. Die Taxis sind echt so anders als zu Hause (viel cooler) und an das linksfahren muss man sich selbst gewöhnen, wenn man mitfährt ("HILFE, den rammen wir, den rammen wir !"). Aber kein Problem: nach ner knappen halben Stunde sind wir dann endlich in die Boat Street eingebogen und ich konnte schon das Haus meiner Gastfamilie sehen. Nachdem ich den Taxifahrer bezahlt hatte (ich glaub ich hab ihm mehr Trinkgeld gegeben, als er sonst in einer ganzen Woche bekommt), hat mir Ian die Tür aufgemacht. Für seine 12 Jahre ist er ziemlich groß und es war ihm sichtbar unangenehm, dass er mich ganz alleine in Empfang nehmen musste ;-). Trotzdem hat er mir total Gentlemanlike die Koffer aufs Zimmer getragen (da hätt sich mein kleiner Bruder ne Scheine von abschneiden können). Nach ein paar peinlichen Momenten des Schweigens kam er dann auf die glorreiche Idee, mir meinen PC zu zeigen (ja ich hab meinen eigenen) und hat mir erklärt (zumindest soweit ich es verstanden habe), wie ich ins Internet komme, um meine Mails zu checken. Und da bin ich nun. In !meinem! eigenen Zimmer mit Blümchentapete und riesigem Kleiderschrank (dafür ziemlich kleinen Bett). Es ist ein wenig ältlich vom Charme, aber irgendwie auch, wie man es sich halt in England so vorstellt. Ich hab sogar ein eigenes Bad mit Toilette und Waschbecken, die Badewanne teile ich mir mit den Kids. Hach, ich bin ganz kribbelig und aufgeregt. Ich hoffe, Liz und Phoebe kommen bald nach Hause, damit ich sie kennenlernen kann. Ich bin schon so aufgeregt !"

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Heimweh in den USA

von Katharina, AnF Au Pair 2006 in den USA

Hi ihr da draußen
bin seit einer woche in USA.Die ersten Tage in New York waren anstrengend,aber schön.New York ist toll.Mit anderen aupairs reden hilft beim überwinden von heimweh.
jetzt bin ich seit 3 tagen hier in New Jersey und ich lebe ziemlich weit weg von allem.die familie ist total nett und die kinder sind richtig süß,aber ich habe ganz schlimmes heimweh.natürlich weiß ich,dass das vorbei gehen wird,aber ich wache morgens auf und alles woran ich denken kann ist zuhause und was mein freund wohl gerade macht.habe noch nie soviel geweint wie in den letzten tagen.
die abende und das aufstehen sind am schlimmsten.dazu kommt,dass man mit den kindern gerade nicht sehr viel machen kann,weil es viel zu kalt draußen ist,aber nicht genug schnee zum schlittenfahren liegt.
naja.ich laß euch wissen,wenn sich etwas an meinen heimwehgedanken ändert.
Liebe Grüße KAtharina
von den kids genannt: Cat

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Verwirrungen

Jana, AnF Au Pair 2010 in den USA

"Liebe Frau Fröhlich,
trotz leichter Verwirrungen, bin ich endlich angkommen. Bis New York ging alles gut, doch dann die Ankunft in Sacramento war etwas chaotisch. Ich hatte ein wenig Verspätung, was ja eigentlich nicht schlimm ist, aber dann hab ich Karen (meine hostmom) am Flughafen nicht finden können, so dass ich warten musste bis alle anderen Passagiere weg waren. Ja und dann waren nur noch eine große blond gelockte Frau und ich übrig. Ein wenig zögerlich sind wir dann aufeinander zu und siehe da, es war Karen. Auf den Fotos hatte Sie glatte dunkelbraune Haare gehabt und hatte eben keine Mörderhighheels an. Ein wenig anders also, als in echt. Dass ich mich selbst seit meiner Bewerbung ein bisschen verändert habe, hatte ich nicht bedacht und so hat auch sie mich nicht erkannt. Nachdem wir dieses Dilemma gelöst hatten, ist aber alles super gelaufen. Wir haben uns sogar zur Begrüßung umarmt."

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So viel zu erzählen

Karina, AnF Au Pair 2007 in den USA

"Ich und die USA ... ein neues Kapitel in meinem Leben ! 3 Wochen bin ich jetzt hier und ich koennte wahrscheinlich das ganze Forum vollschreiben ;-). Nein, im Ernst ich habe schon so viel erlebt und knappe 2000 Fotos geschossen, ich weiss nicht, wie das in den naechsten 9 Monaten werden soll. Ein kurzer Abriss ueber das bisherige:
1) Meine Gastfamilie: super nett, lieb, herzlich und SEHR unternehmungslustig. Wir sind beinahe jeden Abend unterwegs oder haben Leute hier.
2) Mein Zimmer: da gibt's nicht so viel zu sagen. Es ist eben ein Zimmer. Bett, Schrank, Sessel und Schreibtisch. Tammy verspricht mir schon von Anfang an zu IKEA zu gehen, um eine Pflanze, Bilder usw. zu kaufen, aber bislang haben wir's noch nicht so recht geschafft.
3) College: Ich hab mich fuer einen Fotografiekurs angemeldet. Mal schaun wie's wird. Geht erst naechsten Monat los. Wird aber sicher interessant
4) New York: Eine Traumstadt, die Orientation war ein bisschen stoerend ;-) , waere lieber draussen rumgerannt und haette die Stadt erkundet, aber naja, hilft ja nichts. Dafuer sind wir abends los und hatten viel Spaß. Ich bin echt froh, dass ich in der Naehe von New York geblieben bin.
5) Urlaub: Meine Gastfamilie faehrt im August 10 Tage in die Karibik und ICH KOMME MIT ! (Bericht folgt dann natuerlich)

So, dass ist es jetzt erstmal. Ach ja, naechste Woche ist Independence day, big party ! Schon jetzt faengt Tammy an zu Kochen. Ihre Schwestern kommen mit ihren Familien, das wird scheinbar ein riesen Event."

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Auf Regen, folgt Sonnenschein

Tina-Rika, AnF Au Pair 2009 in England

"Hallöle,
ich bin's wieder. Der Tag gestern wär echt saumäßig klasse. Die Sonne hat geschienen, endlich ! Das haben wir gleich genutzt und haben uns mit dem Frühstück raus auf die Veranda gesetzt. Die Kids hat's nicht lang auf ihren Stühlen gehalten und sie sind runter in den riesigen Garten. Ich bin ganz in Ruhe mit Martha und Joel zu Ende gefrühstückt und dann haben sie mich gefragt, was ich heute gerne machen würde. ähm, ja keine Ahnung ... was macht man denn so bei euch auf dem Land ? Wir sind dann mit den Rädern den Fluß entlang gefahren wo sie wohnen. Der Weg war zum Teil noch echt matschig, aber war auch irgendwie lustig. Wir sind in einem kleinen Laden gehalten, wo wir Eis und Erdbeeren gekauft haben und haben die Eltern von Joel zum Kaffee besucht. Total nette Leute, so richtig wie man sich Omi und Opi halt verstellt. Nach dem Kaffee sind wir dann wieder nach Hause. Vor dem Abendbrot haben wir noch alle Monopoly gespielt (ich wusste gar nicht, dass es das hier auch gibt) und sind dann gleich nach dem Essen alle todmüde ins Bett gefallen. Wär doch nur jeden Tag "Sonn"tag ;-)

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Londooon !

von Paula, AnF Au Pair 2010 in England

hallo frau strauß,
ich hab mich ja bis jetzt noch gar kein einziges mal bei Ihnen gemeldet. das tut mir sehr leid. aber ich wollte mich endlich mal bei Ihene bedanken! meine familie ist sehr nett und ich verbringe eine wundervolle zeit in london!sicherlich, es gibt ab und zu auch mal ein bisschen stress, aber naja... ich nehm mir das nich so zu herzen! manchmal muss man das eben wie bei seinen richtigen eltern machen: nett lächeln auf durchzug stellen :D
als ich hier angekommen bin, war das ehemalge au pair noch hier. sie hat mich auch gleich am ersten abend mit auf eine party genommen! das war das beste, was mir hätte passieren können. so kannte ich gleich einige leute, habe freundschaften geschlossen und ich hatte somit auch das glück, nich nur gleich halt zu finden, sondern meine vorgängerin hat mich auch perfekt in den arbeitsalltag eingewiesen. auf deutsch! denn sie kommt aus der schweiz. lucky me! :D

ich war letzte woche sogar im urlaub in wales mit  meiner gastfamilie und sie haben alles für mich bezahlt und zusätzlich hab ich trotzdem noch mein wochengehalt bekommen! besser kanns gar nicht laufen! außerdem hab ich in der schule gerade meinen kurs gewechselt... ich bin jetz in der höchsten klasse dort und mach im juni auch gleich prüfung. das wird ein hartes stück arbeit, aber ich bin zuversichtlich! mich kann  jetzt nichts mehr aufhalten! ich habe es bis hierher geschafft, dann schaff ich es auch noch weiter ;) und danach ist meine gastfamilie in der türkei und ich hab urlaub! natürlich fleige ich nach hause! für 10 tage!!! das wird so der wahnsinn! ich vermisse mein zu hause sehr, doch muss ich gestehn, so richtiges heimweh hat mich bis jetzt nicht geplagt! die entscheidung, hierher zu kommen, hab ich nie angezweifelt.

tja, was sonst noch? also, ich habe mich von meinem freund getrennt- unerwarteter weise- doch auch das ist eine entscheidung, von der ich denke, das sie richtig war. wir haben auch immer noch guten kontakt zueinander, worüber ich mich sehr freue! wie Sie sehen, alles geht so seinen gang! und ich bin sehr glücklich hier! deswegen noch einmal: vielen dank für Ihre vermittlung, unterstützung und vorbereitung!

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