Outdoor Spiele

Endlich ist der Sommer wieder da und weil wir ihn genießen wollen, verlagern wir unseren Alltag nach draußen ! Wie gemütlich sind doch die Stunden im Liegestuhl mit einem Eis in der einen und einem guten Buch in der anderen Hand. Wer aber nicht allein, sondern begleitet von zwei bis drei kleinen Quälgeistern plus eventuellem Freundesanhang, im Garten ist, weiß, dass ein solches Idyll nur zustande kommt, wenn die lieben Kleinen beschäftigt sind. Unsere Outdoor Spielideen sollen hier dem Ruhe bedürftigen Au Pair helfen, eben diese wenigstens für ein paar Minuten genießen zu können. Allerdings übernehmen wir keine Garantie, dass man bei dem fröhlichen Spaß der Kleinen nicht plötzlich selbst Lust bekommt, das Buch zur Seite zu legen und wie in schönsten Kindertagen einmal wieder selbst über die Wiese zu toben.

Alle Vorschläge im Ueberblick

Modenschau

Crocket - mal anders

The fastfood game

Modenschau

Man braucht:

Einen weichen (!) Ball

Eine etwas größere Fläche (optimalerweise quadratisch)

Spielablauf:

Man legt ein etwa  10x10m großes Spielfeld an, in dem man die vier Ecken jeweils mit einem beliebigen Gegenstand markiert. ähnlich wie beim Brennball sind diese Punkte „sichere Stationen“, an denen die Spieler später verschnaufen dürfen.

Nun legt man zusätzlich eine kleine Fläche in der Mitte des Spielfeldes fest (optimalerweise einen Hulahup Reifen) , in dem später der Werfer stehen wird.

Nun wird eines der Kinder als Werfer ausgelost  und stellt sich in den Kreis in der Mitte. Die anderen Kinder reihen sich an einem der Eckpunkte auf, der vorher als Startpunkt festgelegt wurde.

Die Kinder müssen nun eines nach dem anderen die Stationen ablaufen. Cool wie Models dürfen sie sich dabei nicht aus der Ruhe bringen lassen, denn der Werfer wird von seinem Kreis aus versuchen die „Models“ abzuwerfen. Er hat jedoch nur einen Wurf frei. Trifft er das Model, wechselt dieses mit ihm den Platz und wird nun selbst Werfer. Trifft er das Model jedoch nicht, darf das nächste Model loslaufen, sobald sich der Werfer wieder in seinem Kreis befindet. Models die sich noch auf einer der Strecken befinden, wenn der Werfer zurück in seinen Kreis kehrt, sind wie beim Brennball „verbrannt“ und müssen von vorne beginnen.

Das Spiel endet sobald ein „Model“ seine Modenschau beenden konnte (wieder am Startpunkt ankommt), ohne verbrannt oder getroffen zu werden.

Variation: zwischen den einzelnen Stationen muss nicht nur einfach gelaufen werden. Man kann sich auch vorher darauf einigen das Strecke A ruckwärts, Strecke B in Tippelschritten, Strecke C hüpfend und die letzte Strecke auf allen Vieren zurückgelegt werden muss. Den Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

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Crocket – mal anders

Dieses Spiel ist eine Variation des klassischen Crocket, da hier nicht kleine Holzkugeln mit Holzschlägern geschlagen werden, sonder normale Bälle mit ganzem Körpereinsatz durch einen abgesteckten Parcour manövriert werden müssen.
Wer möchte kann sogar noch eine Bastelaktion in die Spielvorbereitung einbauen und jedes Kind sein eigenes kleines Schild gestalten lassen, das später die Spieler anweist auf welche Art sie den Ball zum nächsten Tor bewegen müssen.

Was man braucht:

6-10 Paar Stöcker (je nach dem wie lang der Parcour werden soll)

Soviele Bälle, wie Mitspieler

Spielanleitung:

Bevor das Spiel losgehen kann, muss erst einmal ein Parcour abgesteckt werden. Je zwei Stöcke bilden ein Tor. Der Abstand der Stöcke kann bei jüngeren Kindern ruhig einen Meter betragen, je älter die Kinder werden, desto enger kann auch das Tor sein (ein Ball muss aber in jedem Fall gut durchpassen). Haben die Kinder vorab Anweisungsschilder gebastelt, wird ein solches nun mit Tesafilm an je einem Stock pro Tor angebracht.

Gibt es keine Schilder an den Toren, müssen sich alle Mitspieler darauf einigen, welche Teilstrecke wie zurückgelegt werden soll.

Bespiel:

 

Nun geht jeder Spieler mit seinem Ball an den Start. Nach einander hat jeder einen Versuch seinen Ball auf die vorgegebene Art durch das nächste Tor im Parcour zu bewegen. (Die Reihenfolge, in der die Tore gespielt werden müssen, wird vorab festgelegt). Trifft der Spieler das Tor, darf er nocheinmal schießen/rollen/schubsen. Gelingt es ihm jedoch nicht, bleibt der Ball dort, wo er nach dem ersten Versuch liegen geblieben ist.  Ist der Spieler wieder an der Reihe, muss er den Ball von dort aus wieder versuchen durch das zuletzt nicht getroffene Tor zu bringen.

Sieger ist der Spieler der als erster alle Tore passiert hat und am Ziel angelangt. Man kann das Spiel jedoch auch erweitern, in dem man den Parcour hin und zurück spielen muss, um zu gewinnen.

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The fastfood game

Was man braucht:

eine freie Fläche, die Größe ist zweitrangig

Spielverlauf:

Es gibt vier Arten von Fastfood: Pommes frittes, Burger, Hot dog und Pizza.
Die Kinder laufen zu Beginn des Spiels wild durcheinander. Zu einem beliebigen Zeitpunkt ruft der Spielleiter (wenn Sie's ruhig mögen Sie als Au Pair, wer sich lieber selbst ins Gewühl stürzt, benennt einen Spielleiter unter den Kindern) eine der vier Fastfood Arten in die Runde. Die Kinder müssen sich nun in der entsprechenden Formation zusammenfinden:

Hot dog - zwei Kinder legen sich mit etwas Abstand zueinandergedreht auf den Boden und geben sich die untenliegende Hand (das Brötchen). Ein drittes Kind legt sich, als Würstchen, auf dem Rücken dazwischen.

Burger - drei Kinder legen sich kreuz und quer übereinander (wer will kann hier zwischen Hamburger -3 Kinder- und Cheeseburger -4 Kinder- unterscheiden)

Pizza- die Kinder legen sich flach im Kreis auf den Boden

Pommes frites - alle stellen sich gerade ganz dicht aneinander, wie Pommes in der Tüte.

Bleibt jemand übrig oder "kocht" das falsche Essen, ist dieser als nächster Spielleiter. Gibt es drei Runden lang keinen neuen Spielleiter wird automatisch gewechselt.

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