Kartenspiele

Oft benötigt man für ein paar Minuten Spielspaß nicht mehr als einen Satz Karten. Selbst für das wohl bekannteste Kartenspiel "UNO" muss nicht unbedingt ein spezielles Kartendeck von Nöten sein, es tun auch herkömmliche Karten ihren Zweck.
Allerdings gibt es auch noch zahlreiche andere Kartenspiele, die simpel sind und trotzdem Großen wie Kleinen Spaß machen.

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Schwarzer Peter

P-I-G

Schwarzer Peter (engl. Old maid / fr. Le Vieux Garcon)

Aus einem normalen Kartensatz entfernt man den Piek Buben. Alle anderen Karten werden gemischt und reihum an die Spieler verteilt. Es spielt keine Rolle, wenn nicht alle Spieler dieselbe Anzahl an Karten haben.

Jeder Spieler nimmt seinen Stapel verdeckt auf. Wenn man Paare (zwei rote Siebenen, zwei schwarze Damen, zwei schwarze Achten etc.)  darf man diese verdeckt vor sich ablegen. Auch Viererpaare können abgelegt werden, bei Drillingen muss jedoch die dritte Karte auf der Hand bleiben.

Wenn alle Spieler alle Paare vor sich abgelegt haben, beginnt der jüngste Spieler mit dem Kartentauschen. Hierfür darf er verdeckt von seinem linken Nachbarn eine Karte aus dessen Hand ziehen. Bildet diese Karte mit einer seiner Karten ein Paar darf er es ablegen und der linke Spiele ist seinerseits an der Reihe von dessen linkem Nachbarn eine Karte zu ziehen.

So geht es weiter bis alle Paare gefunden sind. Nur der Kreuzkönig bleibt am Ende auf der Hand eines Spielers. Dieser ist der schwarze Peter.

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P-I-G

Bei diesem Spiel ist zum einen Glück gefordert und zum anderen Beobachtungsgabe und Reaktionsgeschwindigkeit.

Für jeden Spieler werden 4 Karten einer Art aus dem Stapel genommen (bei 3 Spielern z.b. alle Damen, alle Siebenen, alle Asse). Je ähnlicher die Karten sind, desto schwerer wird das Spiel (das obige Beispiel wäre eine leichte Variante; alle Damen, Könige und Buben eine schwere). Die restlichen Karten werden beiseite gelegt.

Nun werden alle Vierlinge gemischt und jeder Spieler erhält vier Karten. Ziel ist es als nächstes vier Karten einer Art auf der Hand zu haben.

Hierfür wählt jeder eine Karte aus seiner Hand und reicht Sie verdeckt an seinen linken Nachbarn weiter. Dies sollte möglichst bei allen Spielern zeitgleich geschehen und kann von den Spielern mit "Geben - Nehmen - Geben- Nehmen ..." rhytmisch koordiniert werden. Innerhalb des rhytmischen Tempos ordnet man nun die Karte seinen restlichen Karten zu und gibt wiederum die Karte, die einem an wenigsten ausrichtsreich scheint, weiter. Dieser Ablauf setzt sich fort, bis ein Spieler einen Vierling auf der Hand hat. In dem Moment legt er einen Finger an die Nase.

Aufpassen ist für alle angesagt. Denn nun müssen alle Spiele ebenfalls den Finger an die Nase legen - ungeachtet ob sie selbst einen Vierling haben, oder nicht. Der letzte Spieler der den Finger an die Nase legt, erhält ein P. Verliert er das nächste Mal gibt es ein I und beim dritten Mal ein G. Wer zuerst dreimal verloren hat, ist das dumme "Schwein".

Variation: Statt den Finger an die Nase zu legen, kann man in die Mitte des Tisches auch Streichhölzer, Löffel oder ähnliches legen. Es muss je ein Gegenstand weniger sein, als es Spieler gibt. Wenn ein Mitspieler nun einen Vierling hat, nimmt er sich einen Gegenstand. Wie bei der "Reise nach Jerusalem" versuchen alle anderen Spieler ebenfalls sofort einen Gegenstand zu ergattern. Wer leer ausgeht, bekommt einen Buchstaben.

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